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[ Chronik der Jugendfeuerwehr Birkenbringhausen ] | |
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Am 03. März 1983 - also vor 20 Jahren gründete Wolfgang Wickenhöfer zusammen mit seinen Kollegen die 97. Jugendabteilung im Landkreis Waldeck-Frankenberg, die Jugendfeuerwehr in Birkenbringhausen. Um das gemeinsame Ziel zu erreichen, wurde schon bald begonnen, die damalige Übung zu einzustudieren und zu trainieren. Schon zu Beginn wuchsen die Mitgliederzahlen erstaunlich schnell. Die Jugendfeuerwehr nahm mit insgesamt 2 Gruppen (einer Mädchen- und einer Jungengruppe) am Kreiszeltlager der Kreisjugendfeuerwehr vom 3.-5. Juni in Battenfeld teil. Beim hier ausgetragenen Kreisentscheid konnten zwar noch nicht so herausragende Platzierungen errungen werden, jedoch sollte dies nicht lange so bleiben. | |
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In der Zeit vom 1.-3. Juni 1984 nahm die Jugendfeuerwehr am Kreiszeltlager teil, welches in Frankenberg stattfand. Der hierbei ausgetragene Kreisentscheid wurde zum vollen Erfolg für die Jugendfeuerwehr. Sie belegte den 18.von 35 Plätzen. Immer weiter kletterten die Punktzahlen und so konnte bereits 1 Woche später in Roda der 10. Platz belegt werden. Im Herbst des selben Jahres nahm die Jugendfeuerwehr erstmals am Burgwaldpokal der Gemeinde Burgwald teil. |
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Während beim Gemeindepokalwettkampf in 1984 nur der 2. Platz errungen wurde, konnte die Jugendfeuerwehr Birkenbringhausen schon im darauf folgenden Jahr 1985 erstmals Gemeindeerster werden. Neben einigen Wettkämpfen nahm die Jugendfeuerwehr im gleichen Jahr aber auch noch an einem Zeltlager in Witten und am Kreiszeltlager in Haubern teil. | |
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1986 wurde zum Jahr der Gemeinschaft. Nachdem die Jugendfeuerwehr an 2 Wettkämpfen teilgenommen hatte, traf sie sich mit der befreundeten Jugendfeuerwehr aus Witten, veranstaltete Bastelabende und feierte zusammen Weihnachten. Auch in diesem Jahr konnte der Gemeindepokal mit nach Hause genommen werden. | |
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1987 nahm die Jugendfeuerwehr wiederum am Wettkampf der Jugendfeuerwehr aus Roda teil. Hierbei belegte sie mit weit über 900 Punkten den 7. Platz. Zum ersten Mal organisierte die Jugendfeuerwehr 1987 ein Osterfeuerwehr (welches im Übrigen seither zur Tradition geworden ist) und ebenfalls zum ersten Mal konnte - zusammen mit Jugendlichen aus Ernsthausen - erfolgreich an der Leistungsspange, der höchsten Auszeichnung für Jugendfeuerwehrmitglieder teilgenommen werden. Die Auszeichnung erhielten Thorsten Goos, Stefan Preller, Volker Schäfer, Dieter Küthe und Kai Naumann. Außerdem gewann die Jugendfeuerwehr zum 3. Mal in Folge den Gemeindepokal der Gemeinde Burgwald. | |
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Im Jahr 1988 nahm die Jugendfeuerwehr an einem mehrtägigen Kreiszeltlager auf dem Königsberg in Arolsen teil. Anzutreffen waren dabei jedoch nicht nur Jugendfeuerwehrmitglieder aus dem Kreisgebiet, sondern zusätzlich Jugendliche aus Holland und der CSSR. | |
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1989 gibt Wolfgang Wickenhöfer sein Amt nach 6 Jahren an Karl-Heinz Reinhard weiter. Dessen Stellvertreter wird Volker Klinge. Erstmals werden in diesem Jahr Freizeitangebote wie Kegeln und Schießen von der Jugendfeuerwehr angeboten. | |
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1991 übernahm Volker Klinge das Amt des Jugendwartes von Karl-Heinz Reinhard. Volker Schäfer wurde stellvertretender Jugendwart. | |
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1993 veranstaltete die Jugendfeuerwehr erstmals ein eigenes Zeltlager für ihre Mitglieder. Ziel war das Albert-Schweizer-Lager am Edersee. Doch nicht nur dieses Zeltlager, sondern ebenfalls zahlreiche Erfolge bei den Wettkämpfen steigerten die Lust und Freude der Jugendlichen an der Jugendabteilung. Passend dazu wurde der 10. Geburtstag der Jugendfeuerwehr mit einem Spiel ohne Grenzen und einer anschließenden gemütlichen Feierstunde gefeiert. Anwesend waren an diesem Abend auch Kreisjugendwart Karl Briehl und der erste Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Manfred Trost. Im gleichen Jahr gab der stellvertretende Jugendwart Volker Schäfer sein Amt an Bianca Hofmann ab. | |
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Im Jahre 1994 nahm die Jugendfeuerwehr am Kreiszeltlager in Frankenau teil. Bei guten Wetter wurde dort in der Nähe des Ferienparks zum letzten Mal der alte Bundeswettbewerb ausgetragen | |
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1995 wurde die neue Wettbewerbsordnung verabschiedet und gleich von Beginn der Saison an für die - seither Wettbewerbe genannten - Kräftemessen benutzt. Der alte Staffellauf von 1500 m wurde gegen den neuen B-Teil, mit einer Länge von 400 m und einigen Hindernissen und Aufgaben ausgetauscht, der ehemalige A-Teil wurde durch die neue FwDv4-Übung ersetzt. Die Übung wurde dadurch realitätsnäher und gleicht seitdem der Übung der Einsatzabteilung. Durch die Umstrukturierung entstanden für die Jugendlichen ganz neue Chancen, da sich nun die ehemals im Wettkampfgeschehen "etablierten" Jugendfeuerwehren aus dem Kreisgebiet ebenfalls an einen neuen Ablauf gewöhnen mussten. Zahlreiche Erfolge konnten dadurch von unserer Jugendfeuerwehr erzielt werden. Die Mädchenmannschaft konnte z. B. beim Kreisentscheid den 3. Platz belegen. | |
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1996 konnte das Vorurteil, Jugendfeuerwehr sei unattraktiv, zumindest für Birkenbringhausen ausgeräumt werden. Nach einem Informationsabend konnten 17 Neuaufnahmen verbucht werden. Dies führte dazu, dass neben nunmehr 2 Jungenmannschaften endlich auch wieder einmal eine Birkenbringhäuser Mädchenmannschaft an den Start geschickt werden konnte. Bereits im selben Jahr gewann diese Mannschaft auch schon ihren ersten Wettbewerb. Mit dem Beschaffungsfont der Gemeinde Burgwald gelang es uns in diesem Erfolgsjahr neue Anzüge zu kaufen. Aufgrund des eigenen Feuerwehrfestes im Ort fuhr die Jugendfeuerwehr nicht zum Kreiszeltlager, denn dieses fand am Festwochenende statt. Trotzdem startete die Mannschaft der Jugendfeuerwehr beim Kreisentscheid in Dodenau. | |
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1997 Nahm die Jugendfeuerwehr zum zweiten Mal erfolgreich an der Leistungsspange teil. Die zahlreichen Übungsstunden vorher lohnten sich für Micha Ahlborn, David Tschirner, Milena Hartmann, Sibylle Hofmann, Manuel Tschirner, Nadine Kahl, Christoph Wickenhöfer, Tobias Hartmann und Bastian Naumann. Andreas Ahlborn übernahm das Amt des stellvertretenden Jugendwartes von Bianca Hofmann. Vom 18.-20. Juli wurde wieder einmal gezeltet. Das Kreiszeltlager 1997 fand in Reddighausen statt. | |
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1998 übernimmt Michael Wickenhöfer das Amt des Jugendwartes. Sein
Stellvertreter wird Heiko Klinge. Passend zum 15-jährigen Bestehen gewann
die Mädchenmannschaft in ihrem Jubiläumsjahr bei einem Heimsieg den erstmals
vergebenen Wanderpokal für die beste Punktzahl. Viele Neuaufnahmen zeigen
auch im Jubiläumsjahr den immer noch ungebrochenen Spaß der Jugendlichen an
der Jugendfeuerwehr, denn die Mitgliederzahl stieg erstmals über die 30er
Marke. Die Jugendfeuerwehr nahm in diesem Jahr natürlich auch am
Kreiszeltlager in Battenfeld teil. Daneben halfen die Jugendlichen beim
Umweltaktionstag der Gemeinde Burgwald und zeigten damit einerseits ihr
Interesse an der Natur und bestätigten andererseits, dass Jugendfeuerwehr
mehr ist als Üben für Wettbewerbe. Im Jubiläumsjahr erhielten die
Jugendlichen außerdem erstmals Pullis mit dem mittlerweile "berühmten" Logo,
dem Jugendfeuerwehr-Ratz. Vom 11. bis 12. September wurde dann das Jubiläum groß gefeiert. Alle ehemaligen und aktiven Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren eingeladen, sich zu treffen und über die ehemalige und aktuelle Zeit auszutauschen. Auch zahlreiche Ehrengäste waren geladen und kamen gern. |
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Im Jahr 1999 konnte die Birkenbringhäuser Jugendfeuerwehr zeigen, dass der eigene Wettbewerb, der zum 6. Mal ausgerichtet wird eine feste Größe im Jahresablauf geworden war. Nahezu 30 Mannschaften "kämpfen" um den begehrten Wanderpokal. Damit war - und ist bis heute - der Birkenbringhäuser Wettbewerb einer der größten und beliebtesten des Landkreises. Doch bei den Wettbewerben, zu denen die insgesamt 3 Mannschaften der Bringhäuser Jugendwehr fuhren, schnitt man selbst nicht schlecht ab. Natürlich stand auch für die Jugendfeuerwehr das Jahr ganz im Zeichen des Ortsjubiläums. Birkenbringhausen wurde 750 und die Jugendfeuerwehr beteiligte sich z. B. am Festzug mit einem eigenen Stand und einer Ausstellung. Eigens hierfür wurde eine Miniatur-Wettbewerbsbahn gebaut, auf der die Übung in allen Details dargestellt werden konnte. Im Winter des Jahres drehte die Jugendfeuerwehr einen eigenen Film. Die "Wochenshow"-Imitation bereitete viel Spaß und wird heute noch gern gesehen. Natürlich wurde auch wieder am Kreiszeltlager in Sachsenberg teilgenommen. Eine Besonderheit stand für die Jugendfeuerwehr jedoch 1999 noch an. Sie konnte im wahrsten Sinne des Wortes auf "zwei Hochzeiten tanzen". Denn sowohl bei der Hochzeit des Gemeindejugendwartes Volker Engel, als auch bei der Hochzeit des stellvertretenden Jugendwartes Heiko Klinge standen die Jugendlichen Spalier. | |
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Aktionstag - Kreiszeltlager
- Brandschutzwoche. Die drei wichtigsten Ereignisse für die Jugendfeuerwehr
im Jahre 2000. Zunächst fuhren die Jugendlichen am 13.05. zum landesweiten
Aktionstag der hessischen Jugendfeuerwehr nach Gießen-Wettenberg. Die
Jugendlichen konnten dort einen ganzen Tag lang Spiel, Spannung und Spaß
erleben. Ein Großereignis, welches auf eindrucksvolle Weise die
Leistungsfähigkeit, den Ideenreichtum und die Vielfältigkeit der
Jugendfeuerwehrarbeit bewies. Das Kreiszeltlager in Schreufa war für die
Betreuer seinerzeit dann kein normales, denn sie bereiteten sich auf das
eigene Zeltlager im darauf folgenden Jahr vor. Aber auch beim Kreisentscheid
kam die Birkenbringhäuser Mannschaft wieder einmal unter die ersten 10 des
Landkreises. Erstmals wurde im Millenniums-Jahr ein Ferienprogramm für die zuhause gebliebenen Jugendlichen angeboten. vom 28.6. - 1.7. fand die so genannte Brandschutzwoche statt. Hierbei lernten die Jugendlichen zunächst etwas über die Theorie in der Feuerwehr. Fragen wie "Was ist Feuer", "wie entsteht es" und "wie bekämpfe ich es" wurden hierbei zunächst an der Tafel erläutert um dann an den darauf folgenden Tagen das gelernte auch in die Praxis umsetzen zu können. Die Jugendlichen sahen, wie eine Fettexplosion aussieht und bauten selbst einen Schaumangriff auf. Natürlich durfte auch das Löschen eines "echten" Brandes (kleinere Lagerfeuer) nicht fehlen. Zum Abschluss besichtigten die Jugendlichen die Rettungsleitstelle im Korbacher Kreishaus und besuchten die Freiwillige Feuerwehr Frankenberg um dort den Fuhrpark mit Drehleiter und Schutzanzügen zu betrachten. |
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Das Jahr 2001 war ein aufregendes und ereignisreiches Jahr für die Jugendfeuerwehr Birkenbringhausen. An 8 Wettbewerben - so viele wie noch nie - nahm die Jugendfeuerwehr teil. Dabei errang Sie 7 Mal Plätze in den TOP 10.
Sieben mal hiervon konnte sogar das Podestes betreten werden und zwei stand
man auf der obersten Stufe. Aber nicht genug mit Wettbewerben. Zum ersten Mal wurde das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager des Landkreises Waldeck-Frankenberg in Birkenbringhausen durchgeführt. Über 700 Teilnehmer und Besucher wurden 3 Tage lang auf Trab gehalten. Mehr zum Zeltlager findet Ihr links unter [ Jugendfeuerwehr ] - Zeltlager 2001.
Doch auch hiernach hatten die Birkenbringhäuser noch nicht genug von Herausforderungen. Am 16.9. nahmen Julia Henche und Nina Wickenhöfer zusammen mit Jugendlichen aus Burgwald und Ernsthausen als Gruppe an der Leistungsspangenübung teil. Mit 18,4 Punkten zeigten die Burgwalder eindrucksvoll ihr Können und wurden stärkste Gruppe. Der Zusammenhalt und das Verständnis unter den Jugendfeuerwehren der Gemeinde Burgwald wurde über das gemeinsame Üben und Lernen gestärkt und ausgebaut. Das erfolgreichste Jahr der Jugendfeuerwehr seit Bestehen war damit perfekt. |
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Wie bereits angesprochen besteht Jugendfeuerwehrarbeit aus mehr als Üben für Wettbewerbe. Da im Jahr 2002 das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager bereits sehr früh - nämlich vom 21.-23. Juni (in Roda) - stattfand, hatte man nach der Wettbewerbssaison noch viel Zeit für Dinge wie Grill- und Spieleabende. Außerdem startete man in den schönen Frühherbsttagen zu einer Fahrradtour mit Verpflegungsstopps. Doch auch Bastelabende, an denen z. B. T-Shirts gebatikt wurden, bot man an. Zusammen mit den anderen Jugendfeuerwehren der Gemeinde Burgwald fuhr man in den Freizeitpark "Phantasialand" in Brühl bei Köln. | |
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Heiko Klinge übernimmt nach 5 Jahren das Amt des Jugendwartes von Michael Wickenhöfer, der aus beruflichen Gründen nicht mehr antreten kann. Als Stellvertreter steht ihm zunächst David Tschirner und seit 26.7. nun Heiko Seibel zur Seite. | |
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