| [ Der Bundeswettbewerb ] | ||
| Der
Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr in seiner neusten Fassung
sieht zwei Hauptbestandteile vor: 1. Ein gestellter Löschangriff mir Vornahme von drei C-Rohren - dem sogenannten A-Teil und 2. Die Absolvierung eines Staffellaufes verbunden mit feuerwehrtechnischen Aufgaben - dem B-Teil. Eine Gruppe besteht aus 9 Personen: Einem Gruppenführer, einem Melder, einem Maschinisten, einem Angriffstrupp (Trupp = 2 Personen), einem Wassertrupp und einem Schlauchtrupp. Beim A-Teil haben die Jugendlichen einen Parcours zu bewältigen, der den Bedingungen der Einsatzabteilung sehr nahe kommen. Zu Beginn ist die Wasserentnahme aufzubauen; das Wasser wird entweder aus einem Hydranten oder aus offenem Gewässer entnommen. Während dies geschieht verlegt ein anderer Trupp bereits die erste Leitung zum gestellten Brandherd. Dies ist übrigens auch das Zeichen an dem am deutlichsten wird, ob es sich um einen Wettkampf der "Großen" oder der Jugend-Feuerwehr handelt. Bei den Übungen der Jugendfeuerwehr ist alles gestellt. Weder der Brand ist echt noch wird wirklich mit Wasser gelöscht. Ansonsten brauchen sich die Jugendlichen jedoch nicht hinter den Erwachsenen zu verstecken. Beim B-Teil ist ein Staffellauf von 400 m mit insgesamt 9 Personen zu bewältigen. Während des Laufes haben die einzelnen Läufer Aufgaben wie Aufwickeln einen Schlauches, Werfen eines Leinenbeutels und Anlegen von Knoten zu lösen. Am Ende zählen die erreichten Punkte aus den beiden Teilen, sowie der Eindruck der gesamten Gruppe. Eine fehlerfreie Übung muss somit der Mannschaft nicht gleich den Sieg bringen, wenn der "Eindruck nicht stimmt". Zum Eindruck zählt vor allem, ob das Teamwork der Gruppe stimmt. Das Motto lautet - wie bei fast allem in der Jugendfeuerwehr: [ GEMEINSAM SIND WIR STARK ]. |